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Chronische Erschöpfung, Depressionen, Burn Out

 

Verschiedene Modelle und Therapiepläne werden zur Behandlung dieser Krankheitsbilderangewendet. Standardmäßig werden meistens die ICD Diagnosen „Depression“ verwendet und es erfolgt die Behandlung mit Antidepressiva und klassischen Psychotherapien wie z.B. Psychoanalyse.

Ausganzheitlicher Sicht stehen weitere Möglichkeiten zur Verfügung. Nachfolgende Auswahl zeigt auf, dass nicht vorschnell die Diagnose „psychisch krank“ gestellt werden sollte.

Hormonelle Faktoren (Hormone sind Botenstoffe zur Steuerung des Organismus) spielen bei Frau und Mann eine wesentliche Rolle. Hier kommt es vor allem auf das Zusammenspiel der verschiedenen Hormonsysteme an. Weibliche und männliche Hormone, Stresshormone, Neurohormone, Stoffwechselhormone, Schilddrüsenhormone und andere sind von Bedeutung. Diagnostisch kann dies durch Laboruntersuchungen, Tagesprofile und Funktionstests festgestellt werden.

Larvierte (=versteckte) Infektionen der verschiedensten Art bewirken eine Erschöpfungssymptomatik, die mit klassischen Depressionen verwechselt werden kann. Beispiele sind:   akutes oder chronisches Pfeiffersches Drüsenfieber, Zahn-Kiefer-Erkrankungen, Borrelien, Chlamydien, u.v.a.

Nichtentzündliche Störungen anderer Organe (Leber, Darm, u.a.) können ursächlich zu Erschöpfungszuständen und depressiven Zuständen beitragen.

Oder es liegen Mangelzustände an essentiellen Vitalstoffen vor. Diese können entstehen durch Fehlfunktionen des Darmes (v.a. leaky gut Syndrom), des Stoffwechsels, Ernährungsfehler, chronische Infektionsherde und durch okkulte Tumoren. Bestimmte Medikamente führen laborchemisch nachweislich zu Mangelzuständen von spezifischen Vitaminen, Vitalstoffen und Spurenelementen.

Auch seltene Erkrankungen wie z.B. Schwermetallbelastungen oder chemisch-toxische Erkrankungen sollten in Betracht bezogen werden.

Manche Störungen des vegetativen Nervensystems sind nur diagnostizierbar durch eine entsprechend ausführliche Anamnese und ergänzend durch physikalische Untersuchungen des wie den HRV-Test (Messung der Herzfrequenzvariablität).

(Natürlich gibt es auch den umgekehrten Weg. Psychische Belastungen können zu körperlich fassbaren Störungen des Organismus führen, so dass beide Bereiche gleichermaßen berücksichtigt werden müssen.)

Diagnostiziert und berücksichtigt man obige Ursachen können Erschöpfungszustände effektiv behandelt werden entweder zusätzlich zu den klassischen Standardtherapien oder an Stelle von diesen. Gerade bei diesem umfassenden Krankheitsbild ist es sinnvoll auch naturheilkundliche Verfahren ohne belastende Nebenwirkungen einzusetzen.

 

Autoimmunerkrankungen

Die Ursachensind nicht eindeutig geklärt. Vermutet wird eine Kombination aus genetischer Veranlagung, aus Umweltbelastungen und „falsch“ abgelaufenen Immunreaktionen bei bakteriellen und viralen Infektionen.

Die schulmedizinische Therapie beschränkt sich auf die Hemmung der Immunreaktionen und Linderung der Symptome und Folgen.

Ganzheitliche Aspekte und Therapien können nachweislich eine deutliche Verbesserung der Symptomatik, Reduktion der nebenwirkungsreichen pharmakologischen Therapien und Gesundung bewirken.

Ein gesunder Darm ist für ein korrektes Funktionieren des Immunsystems von großer Bedeutung. Es entstehen Fehlfunktionen des Immunsystems durch toxische Einflüsse(Umweltgifte, bestimmte Medikamente), durch eine Fehlbesiedelung des Darmes mit pathogenen oder fakultativ pathogenen Bakterien und verschiedenen Pilzen, durch Enzymdefekte und nicht zuletzt auch durch psychische Vorgänge (mit Auswirkungen auf das vegetative Nervensystem und auf bestimmte Hormone). Oft liegt auch ein„leaky gut“ Syndrom (=durchlässige Darmschleimhaut) vor.

Gesunde Schleimhäute in den Atemwegen und eine gesunde Haut sind genauso für ein gesundes Immunsystem verantwortlich. Ähnliche Faktoren wie beim Darm sind zu berücksichtigen.

Chronische Herdbefunde (im Zahn-Kiefer-Bereich, im HNO-ärztlichen Gebiet) führen nebeneiner Schwächung auch zu einer Fehlfunktion des Immunsystems vor allem bei toxischen Belastungen.

Bestimmte Hormone, v.a. die sogenannten „Stresshormone“ und die regenerativen Hormone fördern oder hemmen je nach Konzentration das Immunsystem. Auch wirkt sich der „Lifestyle“ entscheidend auf die Gesundung aus.

Diese „Ursachen“ oder zu mindestens diese Verschlimmerungsfaktoren können durchgezielte Laboruntersuchungen nachgewiesen werden. Beispiele sind: Lymphozytendifferenzierung, Immunglobuline, Schwermetalldiagnostik, differenzierte Pilzdiagnostik Hormonanalytik (am besten als Tagesprofil) und viele andere gezielte Tests.

Eine ausführliche Analyse der Ernährungsweise, einschließlich der Feststellung von angeborenen oder erworbenen Nahrungsmittelunverträglichkeiten  ist erforderlich.

Zur Behandlung stehen aus dem Bereich der komplementären Medizin (= Zusatzmaßnahmen zur symptomatischen Standdardtherapie) zur Verfügung:  Umstellung der Ernährung nach vorherigem Check, orthomolekulare Substanzen (z.B.: Weihrauch, Vit-C-Ester, Resveratrol, Zink, Selen, und viele andere),Präparate zur Sanierung des Darmes (mikrobiologische Produkte, darmspezifische Phytotherapeutika),  antiinflammatorische  Phytotherapeutika, Homöopathika.  Intensivere wirksame ärztliche Maßnahmenergeben sich aus der beschriebenen Ursachenforschung. Infusionstherapien, Eigenblutbehandlungen und Neuraltherapie nach Huneke werden am häufigsten angewandt. Bei bestimmten Regulationsstörungen wirkt Akupunktur ausgezeichnet.

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